Der geraubte Mensch

Vom Rechtsstaat zum Körperstaat: Die Anatomie der Enteignung Die Debatte um die Wehrpflicht wird technokratisch geführt: Es fehlen Soldaten. Doch die wahre Frage ist nicht logistischer, sondern metaphysischer Natur: Wem gehört der Mensch? Mit dem Beschluss zur verpflichtenden Erfassung beansprucht der Staat das „Obereigentum“ an seinen Bürgern. Eine biblisch-staatsphilosophische Analyse, die mit Mises, Kuyper und dem Magdeburger Bekenntnis aufzeigt, warum die Wehrpflicht die göttliche Sphärensouveränität zerstört und warum die Antwort auf den Fragebogen 2026 nur lauten kann: „Keine Erfassung ohne Einwilligung.“

Der Mythos vom notwendigen Staat

Warum die Feuerwehr im Mittelalter schneller war als die Bürokratie von heute
Wir leben in einer Ära der politischen Verantwortungslosigkeit. Politiker entscheiden über Milliarden, haften aber nicht für die Ergebnisse. Das Spätmittelalter kannte dieses Problem nicht. Dort galt: Wer entscheidet, blutet (Skin in the Game). Dieser Essay dekonstruiert den Gründungsmythos der Moderne – Thomas Hobbes’ These, dass Ordnung nur durch zentrale Macht entstehen kann. Anhand faszinierender historischer Quellen beweise ich das Gegenteil:

Warum Anreize (Geld für Löschwasser) besser schützen als Bürokratie.

Warum Reputation (der „gute Ruf“) im Mittelalter mächtiger war als jede Polizei.

Warum Wettbewerb zwischen Städten mehr Freiheit schuf als jeder Zentralstaat.

Ein Plädoyer für eine neue Vertragsgesellschaft – jenseits von Staat oder Chaos.

Militärzwang – was sagt die Bibel?

Die sicherheitspolitische Debatte in Deutschland gewinnt an Tempo – aber in auseinanderstrebende Richtungen. Während der erfolgreiche ukrainische Drohnenangriff auf ein strategisches Ziel tief im russischen Hinterland deutlich machte, dass moderne Kriegsführung auf Technologie, Präzision und Dezentralität basiert, setzt die politische Reaktion reflexhaft auf alte Muster: 60.000 zusätzliche Soldaten für die Bundeswehr, milliardenschwere Rüstungsprojekte, die Rückkehr … Read more

Gewalt, Pazifismus und Selbstverteidigung – Christliche und libertäre Perspektiven

Alle Menschen kennen Gewalt, manche aus unmittelbarer Erfahrung, andere aus der Beobachtung. Und mit dieser Erfahrung kommt die Frage: Darf ich mich verteidigen – oder muss ich es als Christ erdulden? Seit Jahrhunderten entzündet sich an dieser Frage Streit, besonders zwischen Pazifisten und jenen, die Waffenbesitz und Selbstverteidigung bejahen. Schnell wird dann auf Jesu Worte … Read more

Über flauschige Tiere, bewaffnete Banditen und die innere Logik des Libertarismus

Libertarismus Teil 1Was ist Libertarismus? In seinem Buch Anarchy, State, and Utopia (Anarchie, Staat und Utopie) definiert Robert Nozick den Libertarismus als eine Sozialphilosophie, die sich einer einfachen Maxime verschrieben hat: “Von einem Jedem, wie er wählt, zu einem Jeden, wie er gewählt wird.” Diese Maxime fasst das moralische Ethos des Libertarismus gut zusammen. Was … Read more

Zum privaten Schusswaffenbesitz

Gastbeitrag von Michael Klonovsky. Zuerst auf Acta diurna erschienen. … schreibt Leser ***: „Ich hatte mich bei Ihnen vor einigen Wochen schon einmal zu Wort gemeldet und den delikaten Zusammenhang zwischen dem Massaker im Bataclan und der stante pede darauf folgende Verschärfung der Waffen(un)rechts-Gesetzgebung zuungunsten der gesetzestreuen europäischen Bürger. Nun haben mich die Vorgänge um den … Read more